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    <title>bjoernw # blog</title>
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    <description>In Bewegung bleiben</description>
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    <pubDate>Fri, 06 Mar 2009 16:31:05 GMT</pubDate>

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    <title>Blogmission gescheitert</title>
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            <category>Auslandssemester in Kenia</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Björn Witt)</author>
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    Waere ich jetzt Mugabe, wuerde ich sagen:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Schoen, dass ihr auf diesem Blog meine Zeit in Kenia bis ins Detail so aufmerksam verfolgt habt. Ob Abenteuer oder Uni-Geschichte, hier wurdet ihr auf dem Laufenden gehalten!&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
... und stolz in meine 85-Kilo-Torte beissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zum Glueck bin ich ja nicht Mugabe und daher: Diesmal bin ich echt gescheitert.&lt;br /&gt;
Zwar gibt es schoene Bilder und auch interessante Geschichten (zum Teil sogar schon getippt), aber irgendwie muesste ich mir mal Zeit nehmen, um das nochmal durchzusehen und zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich liefer das noch nach wirklich... auch wenn das dann natuerlich keiner mehr liest &lt;img src=&quot;http://bjoernw.modprobe.de/blog/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Fri, 06 Mar 2009 17:31:05 +0100</pubDate>
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    <title>Obama-Mania</title>
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            <category>Auslandssemester in Kenia</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Björn Witt)</author>
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    Obama, Obama, Barack Obama, ich glaube das am häufigsten gesprochene Wort heute war &quot;Obama&quot;. Obamas Vater ist ja Kenianer und das ist der Grund, warum hier alle völlig am Rad drehen. Ich find&#039;s ja schön, dass alle glücklich sind und ich habe mir jetzt McCain auch nicht gerade gewünscht, aber ich weiß ja nicht, ob dieser &quot;Jetzt-ist-ein-Afrikaner-US-Präsident&quot;-Taumel nicht ein bisschen übertrieben ist. Jetzt mal ehrlich, ich bin mir nicht mal sicher, ob der Typ jemals nen richtigen Ugali gekocht hat und ich glaube sogar, dass ich mittlerweile mehr Kiswahaili kann, als der gute Barack.&lt;br /&gt;
Naja, irgendwie hüpfen hier trotzdem alle - ist ja auch schön. Meine Vorlesung heute früh ist dann auch gleich erstmal ausgefallen, da der Professor feiern war. Das war noch inoffiziell, morgen fallen dann offiziell alle Vorlesungen aus, da Präsident Kibaki für den 6.11.2008 kurzfristig den Feiertag ausgerufen hat...&lt;br /&gt;
Ach ja, ich freue mich auch, dass der jetzt Präsident ist &lt;img src=&quot;http://bjoernw.modprobe.de/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Mehr gibt es übrigens auf &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/jubelumobama100.html&quot;&gt;tagesschau.de&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 05 Nov 2008 22:00:10 +0100</pubDate>
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    <title>vier Tage bei den Samburus (29.08.08 – 01.09.2008)</title>
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            <category>Auslandssemester in Kenia</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Björn Witt)</author>
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    Endlich Wochenende – naja, eigentlich erst Freitag früh, aber mangels Vorlesungen konnten wir schon früher los. Wir, das waren eine Deutsche namens Daniela und ich. Daniela hatte kurzfristig jemanden aufgetrieben, der meinte, dass er uns ein Auto besorgen könnte, mit dem er uns dann durch den Samburu-Nationalpark nahe Isiolo fahren könnte. Da der Preis stimmte, sagten wir zu und schnappten uns Freitag gegen Vormittag ein Matatu in Richtung Isiolo.&lt;br /&gt;
Ach wie war das mal wieder schön, in einem klapprigen Nissan-Bus durch den afrikanischen Kontinent zu tuckern. Erinnerungen an Südafrika wurden immer stärker und ich hatte das Gefühl, langsam so richtig angekommen zu sein. Das Gefühl konnte ich geschlagene sechs Stunden ausleben, denn so lange dauerte unsere Fahrt bis nach Isiolo. Dort angekommen, empfing uns Fred, ein kleiner schlanker Mann in den Dreißigern, der uns also nun durch den Nationalpark fahren wollte. Er erzählte uns, dass wir noch nicht ganz am Ziel angekommen seinen. Doch da es schon recht spät war, waren alle Matatus nach Archer&#039;s Post (so der Name unseres Ziels) schon weg. Es gab aber noch einen Truck, der diesen Abend fuhr – den nahmen wir dann also.&lt;br /&gt;
Der Truck war recht groß, oben offen und gefüllt mit etlichen Säcken Maismehl, Waschpulver, Bananen, etwa fünfzig Afrikanern und zwei Deutschen – uns.&lt;br /&gt;
Es wurde langsam dunkel und es war eine sehr lustige Stimmung auf dem Truck. Die Fahrt dauerte nochmal eine knappe Stunde (meine Füßen hatten sich inzwischen dank der Enge schon schlafen gelegt), dann waren wir also in Archer&#039;s Post. &lt;br /&gt;
Es war absolut dunkel. Weder aus Freiburg, geschweige denn aus Berlin war mir bewusst, wie entsetzlich viele Sterne man am Himmel sehen kann, wenn du Umgebung wirklich dunkel ist – wunderschön. Leider reichte das Sternenlicht Fred scheinbar nicht aus, um uns zu der eigentlich vorgesehenen Unterkunft zu führen, dem Haus seiner Schwester. Wir wunderten uns zwar ein wenig, warum wir nicht auch im Dunkeln gehen könnten, fügten uns aber seinem Rat – er kannte die Gegend ja schliesslich besser. Also blieben wir die erste Nacht in einer Unterkunft in Archer&#039;s Post.&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen sollte es dann um sieben Uhr auf in Richtung Samburu-National gehen. Ein wenig hatte ich es ja schon vermutet, nun aber wurde es Gewissheit: Das versprochene Auto gehörte einem Freund von Fred und war (wie eigentlich nicht anders zu erwarten) nur noch eingeschränkt fahrtüchtig. Da weder Fred, noch der Inhaber des Autos fahren konnten, haben sie sich noch einen weiteren Freund (Afrikaner haben viele Freunde!) organisierte, der Simon hieß und das Lenkrad übernahm.&lt;br /&gt;
Nachdem das Auto erfolgreich angeschoben wurde (Batterie war scheinbar nicht mehr die beste) saßen vorne also drei Afrikaner, während die beiden Weißen hinten Platz nahmen und gespannt Tiere suchten.&lt;br /&gt;
So ging es dann vormittags durch den Nationalpark. Die Spannung bestand aus dem Suchen nach Tieren durch das Fenster und dem Hoffen, dass sich das Auto nicht gleich für immer in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. So nach und nach bekam ich heraus, was an dem Auto nicht stimmte: So ging der erste Gang wohl nicht, was das Anschieben und das langsame Fahren nicht gerade leichter machte. Außerdem schien es sich bei der Kupplung um eine binäre Digitalkupplung zu handeln, welche nur die Zustände “eingekuppelt” und “ausgekuppelt” kannte. Schleifen lassen war da nicht viel. Das Auto war gelinde gesagt nicht unbedingt für einen Nationalpark optimiert. Liefen einem ein paar Tiere über den Weg, so war es schier unmöglich, langsam zu fahren. Da Simon so nett war und es dennoch versuchte, soff dabei gewöhnlich der Motor ab und wir unsere Geschwindigkeit fand sich beim globalen Minimum wieder: 0 km/h&lt;br /&gt;
Da ja nun die Batterie wie gesagt auch nicht gerade die stärkste war, hing der weitere Verlauf nun stets davon ab, ob sich die Tiere mittlerweile aus dem Staub gemacht hatten und man das Auto wieder in Ruhe anschieben konnte, oder nicht. Meistens ging das gut, einmal kam es aber auch vor, dass wir auf die oben beschriebene Art und Weise mitten zwischen drei großen Büffeln zum stehen kamen, die ganz und gar nicht freundlich schauten. Merkwürdigerweise fanden sich plötzlich keine Freiwilligen mehr zum Anschieben, sodass wir dort ungefähr eine viertel Stunde festsaßen. Ich fühlte mich schon leicht an den Film “Immer nie am Meer” erinnert, den der gute Nico mir mal freundlicherweise empfohlen hatte und den ich an dieser Sterne gerne weiterpropagieren möchte. Doch dann, welch segen, erbarmten sich Batterie und Zündung doch nochmal und wir fuhren im zweiten Gang mit durchdrehenden Reifen davon. Die Büffel haben wir daraufhin nicht wieder gesehen.&lt;br /&gt;
So tuckerten wir dann den Tag über durch Samburu, sahen Büffel, Giraffen, Elefanten, Zebra, Springböcke und sehr hübsche Vögel und hatten durchaus Spaß. Ich will mich nicht zu viel über das Auto auslassen, aber eine Sache muss ich noch erwähnen, da sie für unseren Rückweg recht entscheidend war: die Platten.&lt;br /&gt;
Den ersten Platten hatten wir schon recht früh, war aber kein großes Problem, da wir einen Ersatzreifen hatten. Nach dem Wechsel blieb einer unserer drei Begleiter zurück und reparierte den kaputten Reifen (handwerklich sind sie schon geschickt), während wir weiterfuhren und ihn und den reparierten Reifen einsammelten. Leider war der Ersatzreifen selber nicht mehr der fitteste, sodass auch dieser bald platt war. Aber, hakuna matata, wir hatten den anderen Reifen ja mittlerweile wieder repariert. Also wurden nochmal Reifen gewechselt, nun hatten wir aber leider keinen Ersatzreifen mehr – ein äußerst ungutes Gefühl. Ich hatte schon Angst, dass der Reifen vielleicht nicht gut genug repariert worden war, aber ich irrte mich: DIESER Reifen blieb von da an heil. Dafür platzte ein anderer und wir saßen fest – mitten in Samburu. Das “Hakuna Matata” ging unseren Begleitern nun schon deutlich schwerer über die Lippen.&lt;br /&gt;
Zum Glück kam nach ca. 20 oder 30 Minuten ein Auto vorbei, dass wenigsten drei von uns mitnahm, während sich die anderen beiden um das defekte Auto kümmern wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Abend geworden und wir kamen im “Haus” von Fred&#039;s Schwester an. Das Haus bestand in erster Linie aus Holz und Stroh, sowie getrockneten Kuhdung zur Versiegelung. Wir waren mitten in einem noch sehr traditionellen Samburu-Dorf gelandet, wobei &lt;a href=”http://de.wikipedia.org/wiki/Samburu”&gt;Samburu&lt;/a&gt; ein Stamm ist, welcher u.a. in der Gegend um Isiolo zu Haus ist.&lt;br /&gt;
Bevor wir das Dorf namens Nachami betreten durfte, versammelten sich die Frauen des Dorfes und hießen uns mit einem Lied Willkommen. Daraufhin traten wir ein und brauchten eine Weile, bis wir uns mit unseren Gastgebern halbwegs vertraut gemacht hatten. Der Mann unserer Gastgeberin (Fred&#039;s Schwester) hatte neben ihr noch eine zweite Frau, die gleich in der Hütte nebenan wohnte. Er pendelte von Nacht zu Nacht stets zwischen den beiden Hütten. Neben den zwei Frauen und ihrem Ehemann bestand die Familie außerdem noch aus vielen Kindern, die sich über die zwei komischen Weißen tierisch freuten. Nach dem Empfang wurde für uns Kaffe gekocht, der nach eropäischen Maßstäben zwar hoffnungslos zu dünn war, hier aber wohl als Luxusgut eine große Ehre für uns darstellte. Die Kommunikation mit den Frauen war leider recht schwierig, da wir stets Fred oder Simon zur Übersetzung brauchten. Das Englisch der Frauen war leider sehr schlecht und naja, mit unserem Kisamburu konnte man nun auch nicht gerade angeben. Dennoch fühlte wir uns sehr herzlich empfangen. Zum Abend gab es Reis mit Fleisch (mein Vegetariertum muss ich hier wohl zeitweise aufgeben, wenn ich nicht verhungern will), welches auf einer Feuerstelle im Haus von den Frauen und Töchtern zubereitet wurde. Wir aßen draußen unter dem wunderschönen Sternenhimmel und unterhielten uns mit Fred ein wenig über die Samburus und ihre Lebensweise.&lt;br /&gt;
Anschließend ging es – nein, diesmal nicht in die Federn, sondern auf die Tierhäute, welche uns in der Hütte als Unterlage dienten. Geschlafen wurde wegen der fehlenden Moskitonetze in voller Kleidung. Da es hier auch keine Duschen oder kein fließend Wasser gab, entschied ich , mich nun bis Sonntag der einheimischen Lebenskunst anzuschließen und verzichtete für vier Tage auf das Wechseln der Kleidung. Da man immer an der frischen Luft war, hatte man auch gar nicht das Gefühl, so hoffnungslos zu stinken. Naja, die Wahrheit holte mich dann Sonntag am Abend ein, als ich mit meinem Zimmer einen geschlossenen Raum betrat.&lt;br /&gt;
Die Einheimischen wuschen sich übrigens gelegentlich im Fluss, allerdings wohl auch nicht zu häufig. Während wir da waren, sahen wir das jedenfalls nie, aber wie gesagt: Im freien stinkt man echt weniger. So sehr wir auch versuchten, uns an das Leben unserer Gastgeber anzupassen, in jeglicher Hinsicht schafften wir das nicht. So benutzten wir weiterhin unsere Zahnbürsten, statt der kleinen an einer Seite ausgefranzten Holzstöckchen, mit denen sich Fred und Co die Zähne zu “putzten” pflegten. Auch trauten wir unseren Mägen nicht zu, das Flusswasser, welches die einheimische Bevölkerung hier trank, schmerzlos zu verkraften. Abgekocht in der Form von Tee oder Kaffee nahmen wir es zwar schon zu uns und vertrugen es auch gut, aber ohne Kochen ... ihr hättet die Farbe des Flusses sehen sollen.&lt;br /&gt;
Die Nacht war in Ordnung, wobei ich zugegeben schonmal besser geschlafen hatte. Abends war es in der Kleidung sehr warm, da in der Kochecke in der Hütte auch noch ein leichtes Feuerchen brannte. Nachts dagegen war es erbärmlich kalt. Außerdem teilte ich mir mein nicht gerade übermäßig großes Ziegenfell mit Fred, was die Sache mit dem Schlafen nicht gerade einfacher machte.&lt;br /&gt;
Dennoch fand ich es äußerst schön, morgens aufzuwachen und quasi schon mitten in der Natur zu sein. Nach einem Tee (auf Frühstück stehen die hier scheinbar nicht so) ging es dann los. Erstmal mussten wir zurück zum Samburu-Nationalpark, da wir dort noch eine Rechnung zu begleichen hatten. Anschließen ging es nach Umoja. Umoja ist ein kleines Dorf, ähnlich wie Nachami. Allerdings wurde dieses Dorf in den Neunzigern ausschließlich von Frauen gegründet, die von ihren Männern misshandelt wurden und sich mit diesem Schritt eine Zufluchtsstätte und ein neues zu Hause aufbauen wollten. Die Damen hatten Glück: Durch Zufall wurden einige Europäerinnen auf das Dorf aufmerksam, die helfen wollten, den Tourismus im nicht weit entfernten Samburu-Nationalpark zu Gunsten von Umoja zu nutzen. Es wurde eine Menge an Entwicklungshilfegeldern aufgetrieben und die Frauen konnten richtige Unterkünfte für Touristen mit fließen Wasser und echten Betten bauen. Außerdem hatten sie eine kleine Bar aufgebaut, in der sie Cola, Fanta, Sprite und ähnliches an Touristen verkauften. Es gab ein kleines Museum, welches über die Kultur der Samburu informieren sollte und alles in allem war das Dorf auf dem besten Wege, sich zu einem “Cultural Village” zu transformieren, wie ich sie zum Teil schon aus Südafrika kannte. Das Ziel dabei ist es, durch das zur Schau stellen der eigenen Kultur gezielt Touristen anzulocken und darüber möglichst genug Geld zum Leben zu verdienen. Was ein überaus berechtigter Wunsch ist, endet in meinen Augen leider oft in einem Authentizitätsverlust, da unter dem aufkommenden Wohlstand häufig die traditionelle Lebensweise leidet, welche schließlich nur noch als Einnahmequelle für Touristen aufgesetzt wird. Dennoch, der Wunsch nach einem Leben in Wohlstand ist sehr berechtigt und muss erfüllt werden, zumal das derzeitige Leben in vielerlei Hinsicht einfach ein enormes Gesundheitsrisiko darstellt. Sollten dich Tradition und Fortschritt wirklich nicht in allen Ebenen vereinen lassen (in vielen geht das sicherlich gut), so muss die Tradition zumindest in Teilen wohl irgendwann weichen.&lt;br /&gt;
Der Neid der umliegenden Dörfer in Bezug auf Umocha wurde zwar nie direkt angesprochen, war aber dennoch spürbar. So wurden wir zum Schluss von den Frauen Nachamis auch gefragt, ob wir nicht einen europäischen Sponsor für ein ähnliches Projekt an Land ziehen könnten. Also wenn ihr Lust habt...&lt;br /&gt;
Trotz ausländischer Hilfe und vielleicht auch ein wenig Glück, vor den Frauen von Umocha ziehe ich meinen Hut. Sie haben es erfolgreich geschafft, einen großen emanzipatorischen Schritt zu wagen und dabei sogar noch eine recht gute Lebensgrundlage geschaffen.&lt;br /&gt;
Zurück in Nachami, waren wir wohl auch wieder zurück in der “wirklichen” Situation der einheimischen Samburus. Während Umoja zwar traditionell, aber dennoch aufgeräumt und vorführungsreif erschien, flogen in Nachami die kaputten Plastiktüten durch die Gegend, während Umoja mittlweile einen Wasserhahn im Dorf hat, müssen die Frauen Nachmis noch immer täglich an den Fluss laufen. Obwohl die Einwohner nach den Erfolgen Umojas auch hier am Straßenrand ein Schild mit der Aufschrift “Culutral Village” augestellt hatten, so war die ganze Geschichte wohl ebenso erfolglos verlaufen, wie das Schild mittlerweile verrostet war und ich bezweifel stark, dass sich hier überhaupt mal ein vorbeifahrender Tourist niedergelassen hat. Ein zweites mal verkauft sich eine solche Idee eben auch schlecht und so müssen sich die Einwohner Nachamis ihren Lebensunterhalt wieder mit Gelegenheitsjobs und dem sporadischen Verkauf von handgemachtem Schmuck verdienen.&lt;br /&gt;
Was uns betraf, wir brachen nach unserem Besuch in Umoja wieder auf, um nun Archer&#039;s Post&#039;s Town auch mal bei Tageslicht zu bewundern. Ich weiß nicht, ob man hier überhaupt von einer Stadt sprechen kann. Im Wesentlichen handelt es sich um eine etwas größere Straße, mit ein paar Geschäften. Hier aßen wir mit Fred und Simon zu Mittag, natürlich gab es Ugali mit Fleisch – was sonst. Das Essen mit den Fingern hatten wir nun langsam raus, sodass wir uns beim Essen erstmals auf das Gespräch konzentrieren konnten, welches sehr interessant wurde.&lt;br /&gt;
Thema: Hochzeit und Familie.&lt;br /&gt;
Nach den Berichten von Simon geht es hier mit der Polygamie auch langsam zu Ende (Zitat Simon: One woman, one problem, two women, two problems, ...). Er (übrigens 24 Jahre alt) hat nur eine Frau (18 Jahre alt) und möchte es auch dabei belassen (das sagt er zumindest heute). Als wir über seine Frau sprachen, erzählte er uns stolz, dass sie am Vortag, während er mit uns durch den Nationalpark gefahren ist, das dritte Kind bekommen hat. Weil es (nach seinen Worten) hier üblich ist, die Kinder nach Umständen oder Ereignissen des Geburtstages zu benennen, hat darum gebeten, das Kind nach mir zu benennen. Da er mit mir durch den Park gefahren sei und die drei Platten am Geburtstag seines Sohnes auch ihm in Erinnerung bleiben werden, würde er sich freuen, wenn er seinen Sohn Bjorn nennen dürfe (die Umlaute machen Probleme auf dem Amt, meinte er). In meiner unendlichen Güte, gab ich meinen alleinigen Anspruch auf diesen schönen Namen auf und habe nun einen Namensvetter in Kenia. Man muss vielleicht dazu sagen, dass die Kinder hier für gewöhnlich mehrere Namen bekommen: einen bis zwei afrikanische Namen und mindestens einen westlichen oder biblischen Namen. Insofern ist es unwahrscheinlich, dass ich Bjorn zu seinem Rufnamen entwickeln wird (zumal den Kenianern die Aussprache nicht ganz leicht zu fallen scheint), dennoch habe ich mich sehr gefreut und hoffe, Bjorn bei meinem nächsten Keniaaufenthalt mal besuchen zu können.&lt;br /&gt;
Etwas überrascht waren wir über die Tatsache, dass seine Frau mit 18 schon das dritte Kind bekam. Das erste Kind bekam sie, als sie 14 (vierzehn!!) war. Es musste per Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden, da der Körper der Mutter für eine natürliche Geburt noch nicht weit genug entwickelt war. Auch das zweite Kind kam noch mit Kaiserschnitt zur Welt, das dritte dann nicht mehr. Geheiratet hatten die beiden ungefähr zur Zeit der ersten Geburt. Traditionell muss der Ehemann dem Vater der Ehefrau zehn Kühe überlassen und einen Bullen zur Hochzeit schlachten. Erfüllt der Mann diese Voraussetzungen, so ist die Hochzeit an sich wohl recht unkompliziert. Auch Hochzeiten zwischen den Stämmen oder sogar interkontinentale Hochzeiten sind kein Problem, solange mindestens eine Hochzeitsfeier nach der Tradition der Samburu statt findet.&lt;br /&gt;
Nach unserem Mittagessen gingen wir zurück in die Stadt Archer&#039;s Post, wo wir Precilla besuchten, eine Grundschullehrerin, die Daniela auf der Hinfahrt auf dem Truck kennengelernt hat. Auch Simon und Fred kamen mit zu ihrem Haus (es war klein, aber immerhin aus Stein). Wir wurden auf eine Sprite eingeladen, schauten uns Hochzeitsfotos an (auch sie war frisch verheiratet) tauschten uns über die Schulsysteme in Kenia und Deutschland aus und blieben bis zum frühen Abend bei ihr. Dann musste Simon los, um die Empfangsfeier für seine Frau vorzubereiten, welche am nächsten Morgen aus dem Krankenhaus kommen sollte. Wir schlossen uns an, verabschiedeten uns von Precilla und gingen mit Fred zurück nach Nachami. Hier kochte seine Frau gerade Spaghetti mit Würstchen, was unsere Gastgeberin wohl extra für uns besorgt hatte. Gekocht wurde wieder auf der kleinen Feuerstelle im Haus, gespeist wurde draußen unter dem wunderschönen Sternenhimmel. Stets hüpften dabei die Kinder und Tiere um uns herum, die sich langsam an uns gewöhnten und mehr und mehr Zutrauen gegenüber den fremden Weißen entwickelten.&lt;br /&gt;
Leider war das aber schon unser letzter Abend. Nach dem Zähneputzen krochen wir zurück auf unsere Ziegenfelle, die Hütte war nach warm vom Feuer und wir schliefen bald ein.&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen mussten wir packen, wurden dann nach ein paar Abschiedsfotos wieder tanzend und singend verabschiedet. Die Samburufrauen fragen viel großen Halsschmuck. Beim Tanzen gehen sie mit ihrem Oberkörper hoch und runter, sodass der Halsschmuck mitwippt, die Perlen aufeinanderschlagen und ein leises Rasseln entsteht. Dazu wurde gesungen (wir verstanden nicht viel, da es Samburu war – aber angeblich war es ein Fare-Well-Song) und mit der tanzenden Kolonne von Frauen hinter uns wurden wir zur Dustroad begleitet, welcher wir noch Archer&#039;s Post  folgten. Hier wartete schon wieder der große Truck und als er voll war, ging es die löchrige Straße hinunter bis nach Isiolo.&lt;br /&gt;
Da mir Isiolo von der Atmospähre ein wenig suspekt war und es hier bis auf eine Mosche, in die wir leider nicht hineindurften, auch nicht viel zu sehen gab, hielten wir uns dort nur noch eine knappe Stunde auf, bevor wir das Matatu zurück nach Nyeri und von dort weiter nach Juja nahmen.&lt;br /&gt;
Zu Hause angekommen, viel mir dann nach wenigen Minuten im geschlossenen Raum auf, dass sich geruchlich an mir einiges getan hatte &lt;img src=&quot;http://bjoernw.modprobe.de/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; . Die Dusche war eine echte Wohltat und auch dem Bett bin ich mit wesentlich mehr Respekt begegnet, als zuvor. Man ist halt auch nicht mehr der jüngste &lt;img src=&quot;http://bjoernw.modprobe.de/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; ...&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 01 Nov 2008 00:06:31 +0100</pubDate>
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    <title>Fünfter Tag (Professor und Trip nach Thika)</title>
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            <category>Auslandssemester in Kenia</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Björn Witt)</author>
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    Mittwoch: Der Professor, der in gewisser Weise für mich “verantwortlich” ist, nennt sich Dr. Mulati und ist gleichzeitig Dekan der Wissenschaftlichen Fakultät. Mit ihm kam ich an meinem fünften Tag zu einem kurzen Gespräch zusammen. Es war eine sehr angenehme Atmosphäre, er entschuldigte sich für das Chaos bei meiner Ankunft und ließ durchblicken, dass er mich nochmal in ein anderes Zimmer stecken möchte, das er für mich vorgesehen hätte.&lt;br /&gt;
Dann kamen wir zum Studienplan. Ein Semester besteht hier aus 14 Wochen Vorlesung und 2 Wochen Prüfung. Im ersten Semester muss ich sechs verschiedene Kurse (Vorlesungen) besuchen, im zweiten Semester werden es angeblich vier Kurse plus eine praktische Arbeit. Dr. Mulatis Anliegen ist es, die Physik an der Uni so einzusetzen, dass die lokale Community möglichst viel profitieren kann. So schlug er als Projektideen auch zwei Solar-Projekte vor, wobei mir das eine recht einfach und das andere recht schwierig erschien.&lt;br /&gt;
Bei dem ersten Projekt geht es um die Entwicklung von einer solargetriebenen Akku-Ladestation. Dabei sollen die Solarplatten dem Verlauf der Sonne folgen (den Einfallswinkel also stets bei 90° halten), um immer maximale Energiegewinnung zu garantieren. Gleichzeitig soll ein Schaltkreis dafür sorgen, dass die Spannung am Ausgang konstant auf 5 Volt bleibt. Er sagte, sie seien mit diesem Projekt schon recht weit, nur das mit dem Folgen der Sonne funktioniere noch nicht.&lt;br /&gt;
Bei dem zweiten Projekt geht es um die Entwicklung von Solarzellen aus möglichst viel organischen Materialien. Ziel ist es, deren Produktion so günstig wie möglich zu halten, indem man nutzt, was man in der Umgebung findet. Dieses Projekt ist derzeit mein Favorit, auch wenn ich auf dem Gebiet vorher noch viel lernen muss. Es gab wohl schonmal einen Workshop zu diesem Thema und die Ergebnisse sollen hier irgendwo einsehbar sein. Nur ist das mit dem Finden in Kenia so eine Sachen – aber ich werde mich da in den nächsten Tagen mal auf die Suche begeben.&lt;br /&gt;
Ein drittes Projekt, das möglich wäre, ist die Untersuchung der Atmosphäre mittels DOAS. Allerdings haben an diesem Feld schon zwei Leute vor mir gearbeitet, was der Sache für mich ein bisschen den Reiz genommen hat. Dennoch bleibt es sicher eine Option.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachmittags traf ich wieder Gabriel, meinen Zimmernachbarn. Dieser hatte gerade seine vorletzte Prüfung geschrieben und war in Hochstimmung. Er wollte in die nächstgrößere Stadt Thika fahren, und lud mich ein, mitzukommen. Wir fuhren ca. 10 Min. mit dem Matatu.&lt;br /&gt;
Thika ist eine kleine aber feine, sehr lebhafte und geschäftige Stadt. Wie überall in Kenia, ist auch hier vieles “provisorisch”, die Fassaden blättern ab, es ist staubig und heiß. Aber die Leute sind sehr freundlich und wir gingen erst zur Bank, wo Gabriel Geld holen wollte, bevor es Richtung Marktplatz ging zum Kleidung kaufen (für Gabriel) und zum frische Ananas essen. Gleich neben Thika finden sich riesige Ananasplantagen von DelMonte oder so. Ich werde wohl noch öfter mal nach Thika kommen und hoffe, demnächst mal ein paar Bilder liefern zu können.&lt;br /&gt;
Den Abend verbrachte ich erst im (sehr langsamen) Internet, dann bei der Gruppe der deutschen Praktikanten, wo wir die Wochenendepläne verfeinerten.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 11 Oct 2008 00:12:05 +0200</pubDate>
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    <title>Invade the Campus (Tag 4)</title>
    <link>http://bjoernw.modprobe.de/blog/index.php?/archives/59-Invade-the-Campus-Tag-4.html</link>
            <category>Auslandssemester in Kenia</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Björn Witt)</author>
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    Es war Dienstag und ich zog mit Sack und Pack in mein neues zu Hause. Nachdem mein Vormieter sich verabschiedet hatte, füllte ich die Schränke (welche leider keiner Regale besaßen, sondern einfach große Hohlräume waren) mit meinen Sachen, justierte das Moskitonetz, das mir mein Vorgänger freundlicherweise überließ und erkundetet weiter die Gegend. Auf dem Campus stehen neben den Gebäuden für die Lehre noch viele große Wohnhäuser mit jeweils etlichen Zimmern. In einem dieser Zimmer wohne ich nun. Normalerweise wohnen bis zu vier Leuten in einem solchen Raum, ich wohne derzeit aber alleine hier (zu viert wird das ziemlich kuschelig). Jeder Flur, der so um die 20 Zimmer umfasst, teilt sich einen großen Raum mit sanitären Einrichtungen. Dies sind in erster Linie viele Wachbecken, einige Toiletten (zwei davon haben schon einen Toilettensitz, der Rest sind einfach etwas bessere Löcher im Boden) und dezent abgeranzte Duschen. Wäschen wird hier per Hand gewaschen.&lt;br /&gt;
Als ich das alles ein wenig veradaut hatte (die sanitären Anlagen haben einen sehr eingängigen Eigengeruch - aber man gewöhnt sich ja an alles), ging ich zusammen mit einigen anderen Praktikanten in die Mensa. Das Essen ist für deutsche Verhältnisse extrem günstig (für 20 Cent kann man schon gut satt werden), aber wiederum erstmal gewöhnungsbedürftig. Ich probierte mich vorsichtig an Chapati, in erster Nährung vergleichbar mit Pfannkuchen, nur dicker und fester. In der Mensa gibt es nur Gabeln, weil die Messer wohl immer geklaut wurden. Das scheint hier generell ein Problem zu sein: Um die Straßenlaternen ist Stacheldraht gewickelt, weil sonst die Glühbirnen  geklaut werden und auf den Toiletten muss man stets sein eigenes Toilettenpapier mitnehmen - ratet mal warum von der Uni keines bereitgestellt wird... . &lt;br /&gt;
Bis die Vorlesungen anfangen dauert es noch ein wenig, aber ein bisschen was konnte ich schon in Erfahrung bringen. Generell scheint das Studium hier sehr viel praxisorientierter zu sein, als in Deutschland.&lt;br /&gt;
Abends wollte ich eigentlich zu den anderen Deutschen zum Pfannkuchen essen gehen, wurde aber auf dem Weg dorthin von meinem Zimmernachbarn Gabriel abgefangen, der mich zu ihm aufs Zimmer einlud. Dort koche er gerade mit Vincent, Anton und Jah-Jah sein Abendbrot auf einem kleinen Elektrokocher. Die Steckdosen sind hier englischer Bauart, haben also nicht zwei Löcher wie in Deutschland, sondern drei. Erst dachte ich, dass sei ein Problem, da ich den deutschen Stekcer da nicht hineinbekam. Doch als ich sah, dass der Elektrokocher nicht einen englischen, nicht einen deutschen, sondern einfach gar keinen Stecker hatte (lediglich zwei blanke Drähte), relativierten sich einige meiner Sorgen. Tatsächlich schafften die Jungs es, einfach zwei blanke Kabel in die Steckdose zu stecken. Dafür musste man das obere Loch (siehe später mal die Bilder) mit einem Streichholz geschickt bearbeiten, sodass die unteren Löcher entsperren und man die Kabel hineinstecken kann. Nach etwas Übung konnte ich dann auch die deutschen Stecker dort hineinfriemeln - Hakuna Matata (&quot;Kein Problem&quot; in Kiswaheli und scheinbar kenianischer Lieblingsausdruck).&lt;br /&gt;
Gekocht wurde übrigens Ugali (Maismehl mit Wasser aufgekocht, bis es die Konsistenz von Knete hat) mit Scumba Wiki (sowas ähnliches wie Spinat) und so kleinen getrocknetetn Fischen, die man im Wasser weich kochen musste. Nach einem kurzen Gebet wurde gegessen - mit Fingern.&lt;br /&gt;
Alle waren fast schon übertrieben freundlich zu mir und ich kam aus dem Danke sagen gar nicht mehr raus. Als die anderen zur Bibelstunden aubrachen, ging ich doch noch zur anderen deutschen Franktion und ihren Pfannkuchen. Die Unterschiede in den Wohnungen sprechen Bände. Die Mädchen teilen sich ein Bungalow, in dem es neben Fernseher, Mikrowelle, Sandwichmaker und eigener Küche so ziemich alles gibt, was das Herz begehrt (ich fand sogar einige alte deutsche Physikbücher von meinen Vorgängern). Wir saßen noch ein wenig beisammen und schmiedeten grobe Pläne für das nächste Wochenende, bevor ich dann wieder zurück und ins Bettchen ging. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 09 Sep 2008 12:18:23 +0200</pubDate>
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    <title>Dritter Tag (das Chaos geht weiter)</title>
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            <category>Auslandssemester in Kenia</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Björn Witt)</author>
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    Der zweite Tag verlief recht unspektakulär, da Sonntag war, der Ort meiner Uni (Juja) kaum außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten bietet, ich mich für einen längeren Ausflug irgendwie noch zu &quot;neu hier&quot; fühlte und daher weitestgehend in meiner Unterkunft verharrte.&lt;br /&gt;
Der dritte Tag war dann ein Montag, die Uni hatte also wieder geöffnet. Es dauerte eine Weile, bis ich das Büro gefunden hatte, das mir weiterhelfen konnte. Obwohl alle sehr freundlich zu mir waren konnten sie nicht ganz verstecken, dass sie über mein Auftauchen recht überrascht waren. Trotz Mails hatte es sich scheinbar nicht ganz herumgesprochen, dass ich schon am 20. August kommen wollte. Entsprechend chaotisch gestalltete sich dann auch die suche nach einem freien Zimmer. Nach vielem hin und her (dabei lernte ich schonmal langsam den Campus kennen - der ist sehr schoen!), stelle sich heraus, dass derzeit noch eine Hand voll anderer Deutscher hier war, welche gerade ein achtwöchiges Praktikum absolvieren. Einer von ihnen sollte am Dienstag abfahren, also bot ich an, noch einen Tag in der Unterkunft zu bleiben und dann sein Zimmer zu übernehmen.&lt;br /&gt;
Den Rest des Tages wurde ich dann von meinem Vormieter ein wenig über das Uni-Gelände geführt und abends gingen wir (die Gruppe der Deutschen und zwei Kenianer) noch eine Kleinigkeit essen.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Sep 2008 11:46:51 +0200</pubDate>
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    <title>Erster Tag (und das Chaos beginnt)</title>
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            <category>Auslandssemester in Kenia</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Björn Witt)</author>
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    Ich bin gut in Nairobi angekommen. Da ich irgendwie noch ziemlich stark an Freiburg hing, habe ich es recht lange vermieden, mich mental so richtig auf Nairobi vorzubereiten. Umso heftiger war dann der Empfang. Man steigt in irgendein Flugzeug ein, einige Stunden später steigt man wieder aus und schon ist man mitten in Afrika. So banal das klingt, es ist doch ziemlich eindrucksvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eins nach dem anderen. Ich bin also abends um 22.40 von Berlin/Tegel losgeflogen, vorläufiges Ziel: Doha in Quatar. Beim Anflug über Quatar kam bei mir der spontane Gedanke auf, dass man da auch noch mal für eine Zeit hin müsste, wurde aber letztlich mangels Zeit wieder verworfen. Hinzu kommt, dass ich als Mitteleuropäer mit Tendenzen zum Nordeuropäer dort wohl hoffnungslos verbrennen würde. &quot;Good morning dear passengers, in a few minutes we will land in Doha, local time is 20 past five in the morning and the outside temperature is 33° Celsius&quot;, ertönte es kurz vor der Landung. Und so war es dann auch. Schon nach den 7 Metern vom Flugzeug zum Airport-Bus hatte sich mein T-Shirt in ein salzigen Waschlappen verwandelt, was zu meiner Verteidigung aber auch an der sehr hohen Luftfeuchtigkeit lag. Naja, zum Glück steige ich ja nur um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ab ins nächste Flugzeug und los. Um 12.20 Uhr komme ich mittags in Nairobi an. Visum vorher besorgen hat sich in diesem Fall kaum gelohnt, da die Schlange bei der Visa-Vergabe recht überschaulich war - hat aber auch nicht geschadet.&lt;br /&gt;
Ein Mädchen namens Hanna sollte mich in Nairobi vom Flughafen abholen. Blick nach links, Blick nach rechts, keine Hanna da - na fängt ja gut an. Da ich eine Handynummer von ihr hatte, habe ich mir erstmal eine kenianische SIM-Karte zugelegt (Anbieter: CelTel - schwerer Fehler, wie sich später herausstellte), mit der Absicht, sie mal anzurufen. Kaum hatte ich die SIM-Karte eingesetzt, tauchte Hanna auf (es gab Stau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gut, dann ging es mit einem für deutsche Verhältnisse klappirgen, für kenianische Verhältnisse scheinbar ganz fitten Taxi vom Flughafen in die Innenstadt und von dort mit dem Matatu (in Südafrika Minibusse, in Mozambique Chapas, also diese kleinen Nissan-Busse, die fahren, wenn sie voll sind) zu meiner Uni, der Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology - kurz J.K.U.A.T.&lt;br /&gt;
Zu den Matatus muss ich noch einen Satz loswerden. Ansatzweise kannte ich den &quot;Tuning-Rausch&quot; dieser Beförderungsmittel ja schon aus Südafrika, aber in dieser Ausprägung habe ich das dort nie erlebt: Übelst getunte Kleinbusse mit Flatscreen (für die Musikvideos) an der Decke und dicken Bassrollen unter den Sitzen, damit die HipHop- und Dancehall-Musik sowohl akustisch, wie auch optisch  jedes noch so kleinste Stückchen Grunge oder Rock in einem abtötet - eine Stunde lang! Die Perfektion der Multimedianalage stand dabei in lustigem Kontrast zu den nicht schließbaren Fenstern, den defekten Türen und der auch sonst partiellen Fahruntüchtigkeit des Fahrzeuges. Aber hey, Hauptsache der Bass rollt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kamen also vor der J.K.U.A.T. an und setzten den (noch immer recht langen) Weg zum Office auf dem gepolsterten Gepäckträger von Fahrädern fort, die extra zu diesem Zweck umgebaut wurden. Diese lustigen Fahrgestelle heißen &quot;Boda-Boda&quot;, was eigentlich mal &quot;Border-Border&quot; war. Die Grenze von Kenia zu Tanzania kann man mit dem Matatu scheinbar nicht überqueren. Man nimmt sich stattdessen ein Matatu an die kenianische Grenze, dann ein Boda-Boda bis hinter die Grenze von Tanzania, und dann wieder ein Matatu wohin auch immer. Daher der Name, von Border to Border. Naja, dieses Gerät hat sich dann wohl auch im Rest des Landes großer Beliebtheit erfreut, so also auch vor der JKUAT. Es scheint hier nur eine weitere Art des Public Transport geworden zu sein. Wir wurden also zum Office gefahren und (wie sollte es anders sein) dieses war geschlossen (war Samstag) und macht vor Montag nicht auf. Na super!&lt;br /&gt;
Also zurück auf die bequemen Gepäckträger und zurück zu einer Unterkunft rund einen Kilometer entfernt. Hier habe ich dann bei einem abendlichen Bier (Pilsner) zwei nette Securities kennen gelernt (David und Abdi), die mir ein wenig mehr über Kenia erzählt haben und mir recht erfolglos einige Wörter Kiswaheli beibringen wollten. Danach ging es (nach kurzer Mückenjagd - Stichwort Malaria) zeitig ins Bettchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Sep 2008 11:30:53 +0200</pubDate>
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    <title>Back to Africa</title>
    <link>http://bjoernw.modprobe.de/blog/index.php?/archives/54-Back-to-Africa.html</link>
            <category>Auslandssemester in Kenia</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Björn Witt)</author>
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    Viele haben es vielleicht noch gar nicht so richtig mitbekommen, da ich mich bisher mit Informationen auch ziemlich zurueckgehalten haben. Aber ich bin mittlerweile gut in Kenia angekommen und werde nun bis Ende April 2009 hier an der Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology in Nairobi Physik studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Berichte kommen bald, versprochen!!! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Sep 2008 13:27:51 +0200</pubDate>
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    <title>Bulungula-Projekt läuft</title>
    <link>http://bjoernw.modprobe.de/blog/index.php?/archives/53-Bulungula-Projekt-laeuft.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Björn Witt)</author>
    <content:encoded>
    Die ersten von uns sind gut in Bulungula/Südafrika angekommen und beginnen nun mit der Umsetzung des &lt;a href=&quot;http://www.bulungula.org/&quot;&gt;Projekts&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Ich kann jedem den den Newsletter ans Herz legen, von dem es heute die erste Ausgabe gab und den man &lt;a href=&quot;http://www.bulungula.org/de/list.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; bestellen kann. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 02 Aug 2008 18:03:41 +0200</pubDate>
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    <title>Freiwilligenkolleg 08/09</title>
    <link>http://bjoernw.modprobe.de/blog/index.php?/archives/52-Freiwilligenkolleg-0809.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Björn Witt)</author>
    <content:encoded>
    Die Bewerbungszeit für das &lt;a href=&quot;http://www.freiwilligenkolleg.de&quot;&gt;Freiwilligenkolleg&lt;/a&gt; hat begonnen, also alle, die mal einen Freiwilligendienst geleistet haben, nichts wie anmelden...&lt;br /&gt;
Ist sehr empfehlenswert. Man lernt echt viel und lernt ganz großartige Leute kennen. Schaut euch das Programm mal an und bewerbt euch bei Interesse. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 Jul 2008 22:19:03 +0200</pubDate>
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    <title>Radioempfehlung</title>
    <link>http://bjoernw.modprobe.de/blog/index.php?/archives/51-Radioempfehlung.html</link>
            <category>Physikalisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Björn Witt)</author>
    <content:encoded>
    Für alle Physik-Sympathisanten gibt es heute beim &lt;a href=&quot;http://c-radar.ccc.de&quot;&gt;C-Radar&lt;/a&gt; von 23.00 bis 02.00 Uhr eine Sendung über Teilchenbeschleuniger. Oder dann halt später im &lt;a href=&quot;http://c-radar.ccc.de/archiv/&quot;&gt;Archiv...&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 18 Jul 2008 18:02:05 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Physik-Blog forever</title>
    <link>http://bjoernw.modprobe.de/blog/index.php?/archives/50-Physik-Blog-forever.html</link>
            <category>Physikalisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Björn Witt)</author>
    <content:encoded>
    Nach meinem letzten &lt;a href=&quot;http://bjoernw.modprobe.de/blog/index.php?/archives/48-Buddeln-in-Afrika.html&quot;&gt;Werbeposting&lt;/a&gt; will ich an dieser Stelle gleich noch eins nachsetzen, diesmal sogar für eine ganz fremde Seite. Der glückliche Umworbene hat es aber hochgradig verdient, nennt sich &lt;a href=&quot;http://www.physikblog.eu/&quot;&gt;physik-Blog&lt;/a&gt; und trifft in Fragen Humor und Kurioses durchaus meinen Geschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Physikliebhabern und solchen, die es mal werden wollen, sei dieser stark ans Herz gelegt. Wer schon immer mal wissen wollte, &lt;a href=&quot;http://www.physikblog.eu/index.php/2008/04/14/unbelievable-firefox-is-from-outer-space/&quot;&gt; was Sterne und der Firefox gemeinsam haben&lt;/a&gt;, warum &lt;a href=&quot;http://www.physikblog.eu/index.php/2008/06/01/mars-sonde-phoenix-twittert/&quot;&gt;die Marssonde Phoenix twittert&lt;/a&gt;, was eigentlich &lt;a href=&quot;http://www.physikblog.eu/index.php/2008/03/16/pi-quer/&quot;&gt;Pi-Quer&lt;/a&gt; ist oder &lt;a href=&quot;http://www.physikblog.eu/index.php/2007/10/09/physik-fur-zukunftige-prasidenten/&quot;&gt;was amerikanische Päsidenten über Physik wissen sollten&lt;/a&gt;, der findet im &lt;a href=&quot;http://www.physikblog.eu/&quot;&gt;physik-Blog&lt;/a&gt; eine hervorragende Anlaufstelle.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Jun 2008 19:11:53 +0200</pubDate>
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    <title>Spruch des Tages</title>
    <link>http://bjoernw.modprobe.de/blog/index.php?/archives/49-Spruch-des-Tages.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Björn Witt)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;Lieber ständig übermüdet, als ständig überwacht.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Gefunden auf einem Spucki der &lt;a href=&quot;http://www.jdjl.org/cms/&quot;&gt;jd/jl&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Jun 2008 15:23:14 +0200</pubDate>
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    <title>Buddeln in Afrika</title>
    <link>http://bjoernw.modprobe.de/blog/index.php?/archives/48-Buddeln-in-Afrika.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Björn Witt)</author>
    <content:encoded>
    Nun ist es schon ein Weile her, dass ich aus Südafrika zurück bin, doch die Kontakte nach dort sind noch immer recht gut. So haben ein paar Freunde und ich zusammen mit einem Bekannten aus Bulungula/Südafrika ein kleines Projekt ins Leben gerufen, das es sich zum Ziel gesetzt hat, einem Dorf namens Bulungula in der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Transkei&quot;&gt;Transkei&lt;/a&gt; den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Ziel ist der Bau einer Quellfassung zusammen mit den Einwohnern des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beschreibung des Projektes findet sich unter &lt;a href=&quot;http://www.bulungula.org&quot;&gt;www.bulungula.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige von uns fliegen im August nach Südafrika, aus persönlichen Gründen kann ich da wahrscheinlich leider nicht mit &lt;img src=&quot;http://bjoernw.modprobe.de/blog/templates/default/img/emoticons/sad.png&quot; alt=&quot;:-(&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Das Geld für den eigenen Flug zu organisieren ist jedem Teilnehmer selber überlassen, auch Unterkunft und Verpflegung konnte in Zusammenarbeit mit den Einheimischen schon organisiert werden. Doch noch &lt;strong&gt;dringend&lt;/strong&gt; benötigt wird ein wenig Kleingeld für Material und Werkzeuge (Schubkarren, ein Rohr, etc.). Daher an dieser Stelle mal ein dezenter Hinweis auf die &lt;a href=&quot;http://www.bulungula.org/de/spenden.html&quot;&gt;Spendenseite&lt;/a&gt; &lt;img src=&quot;http://bjoernw.modprobe.de/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das das Geld da ankommt, wo es hin muss, dafür stehe ich an dieser Stelle mal ganz persönlich ein. Und ihr werdet definitv auch auf diesem Blog auf dem Laufenden gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer von euch noch ein paar Euros übrig hat... ein riesiges Dankeschön! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 Apr 2008 20:43:38 +0200</pubDate>
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    <title>Utopie leben</title>
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            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Björn Witt)</author>
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    Nach dem legendären &lt;a href=&quot;http://diyagainst.squat.net/&quot;&gt;D.I.Y-Camp&lt;/a&gt; und dem anschließenden &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Reclaim_the_Streets&quot;&gt;Reclaim the Streets&lt;/a&gt; im Jahr 2006, war es letzten Sommer eher ruhig um Freiburgs Linke. &lt;br /&gt;
Doch der Sommer 2008 hat wieder Potenzial, den Protest und die Gesellschaftskritik verstärkt in Freiburgs Straßen zu tragen. Unter dem sympatischen Motto &quot;Utopie leben&quot; soll zwischen dem 17. Mai und dem 22. Juni 2008 ein Aktionsmonat statt finden, der viel Spaß und Kreativität verspricht. Von Seiten der Organisatoren heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wir, politisch, sozial und ökologisch orientierte Gruppen und zahlreiche Einzelpersonen, wollen in einer außergewöhnlichen Aktion zwischen dem 17. Mai und dem 22. Juni 2008 in Freiburg „ein Stück Utopie leben“. Damit wollen wir uns einer konkurrierenden, polarisierenden, ausbeuterischen, rassistischen, ausgrenzenden, naturzerstörenden und kriegerischen Welt entgegenstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen dies nicht nur für wenige Stunden, sondern konzentriert einen ganzen Aktionsmonat lang tun. Sozial, politisch, ökologisch und kulturell wollen wir mit einem breiten Bündnis einen Monat den Freiburger Alltag beeinflussen, durcheinanderbringen, aufrütteln und verschiedene Schwerpunktthemen in der Öffentlichkeit zur Diskussion stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themenpalette reicht von Menschenrechten, Flucht, Migration und EU-Abschottung, Militarisierung der Außen- und Innenpolitik, Krise der Arbeitsgesellschaft und die soziale Frage, Umweltzerstörung und Klimawandel, Atom- und Kohlekraft, und nachhaltiger Landwirtschaft, bis hin zu Privatisierung von Bildung, Eliteförderung und weiteren Themen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir glauben fest daran, dass eine bessere Welt möglich ist: Frieden, Respekt, Gerechtigkeit und Solidarität zwischen allen Menschen, mehr Wertschätzung und Fürsorge auch für Tiere, eine saubere Energieversorgung weltweit, eine ökologisch-sozial nachhaltige Ressourcennutzung und der Erhalt einer intakten Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen wollen wir ein klein bisschen „Utopie leben“ und dabei nicht um Erlaubnis fragen, sondern das tun, was wir für richtig halten. Ein kleines Stück von dieser Utopie haben wir bereits durch das Zustandekommen des Bündnisses erreicht. Die Veranstaltungen, Aktionen oder was auch immer, werden überall dort stattfinden, wo wir unser Leben leben. In einem Programm werden die einzelnen Veranstaltungen veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich der Aktionsmonat in möglichst vielen Bereichen widerspiegelt, wollen wir auch viele Kulturschaffende und Musikbands gewinnen. Wir rufen alle Einrichtungen und Interessierten auf, sich zu beteiligen. Jeder kreative Beitrag ist erwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen gibt es unter &lt;a href=&quot;http://www.utopie-leben.de&quot;&gt;www.utopie-leben.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Freuen wir uns auf einen bunten Somer! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 28 Mar 2008 15:51:21 +0100</pubDate>
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